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Dr. Beate Liepelt: Aufbau eines Instrumentes für den Leistungsvergleich von Organisationsstrukturen.

ISBN 3-936749-66-3, Seiten: 276, Euro 32,85. Hier direkt bei Amazon bestellen:



Jedes Unternehmen, das im Wettbewerb bestehen will, muss auf bedeutsame Änderungen von Technologien, Kundenbedürfnissen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen adäquat reagieren. Akquisitionen, Fusionen und Allianzen verändern bestehende Kräfteverhältnisse und schaffen neue Wettbewerbsbedingungen. Neue Kräfte und Entwicklungen führen in vielen Branchen zu einem Aufbrechen alter Strukturen und verändern die Grundlagen des Wettbewerbs. Diese Veränderungen lassen den strategischen Aspekten der Unternehmensführung eine hohe und ständig wachsende Bedeutung zukommen. Gefordert werden Strategien, die nicht nur passiv auf die inneren und äußeren Impulse reagieren, sondern darin aktiv neue Erfolgspotentiale entdecken, darauf aufbauen und diese zum eigenen Nutzen sichern.

Unter der Vielzahl der Reaktionsmöglichkeiten muss sich die Unternehmensführung der Verantwortung stellen, Entscheidungen über die organisatorische Gestaltung des Unternehmens zu treffen. Es geht um die Frage, welche gestaltenden und lenkenden Aktivitäten zu Strukturen führen, die wie Leitplanken Sicherheit geben, dem Unternehmen aber gleichzeitig auch Ziele wie Flexibilität, Qualität, Anpassungs- und Innovationsfähigkeit erlauben.

Da Organisationsstrukturen maßgeblich dazu beitragen können, diese Ziele positiv zu beeinflussen, gewinnt die Frage nach dem Ausmaß organisatorischer Regelungen zunehmend an Gewicht.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass sowohl bei Konzernen als auch bei mittelständischen Unternehmen rückblickend auf das letzte Jahrzehnt geradezu von einer Reorganisationswelle gesprochen werden kann. Diese Reorganisationen führten zu weitreichenden Konsequenzen, die sich durch Globalisierung und dabei insbesondere durch den Abbau und die 2 Teil I Ausgangsüberlegungen für den organisatorischen Leistungsvergleich Verlagerung von Arbeitsplätzen, Änderungen in den hierarchischen Strukturen oder Umstrukturierungen innerhalb einzelner interner Bereiche kennzeichnen. Es stellt sich die Frage, an welchen Kriterien sich strukturelle Entscheidungen zu orientieren haben, welche Vorbedingungen und Voraussetzungen erfüllt sein müssen und an welchen Kriterien sich die Unternehmensführung orientieren soll.

Das derzeit hohe Interesse an Organisationsstrukturen der Unternehmen ist unter anderem die Folge der Erkenntnis, dass die Wirksamkeit bisheriger organisatorischer Lösungen in Frage gestellt wird. Praxisorientierte Management ansätze, wie Business Reengineering, Core Competitives, Change Management, Lean Management oder die Selbstbewertung im Rahmen der European Foundation for Quality Management (EFQM) belegen die Wichtigkeit der Organisationsstruktur, indem sie vermehrt auf die Entwicklung und Umsetzung von Strukturformen eingehen. Alle diese Ansätze weisen darauf hin, dass sich die Unternehmensleitungen in diesem turbulenten Umfeld dem Problem stellen müssen, Entscheidungen über den organisatorischen Aufbau des Unternehmens zu treffen. Es gilt, dass eine Entsche idung zur Neugestaltung der Organisationsstruktur im Grundsatz mit einem ebenso hohen Interesse, wie andere Entscheidungen (als Beispiel kann hier die Entwicklung eines neuen Produktes oder Verbesserungen eines auf dem Markt bereits existierenden Produktes genannt werden), die ein Unternehmen zu treffen hat, behandelt wird.

Die vorliegende Arbeit verfolgt den Ansatz, dass viele auf organisatorische Fehler zurückzuführende Probleme durch ein gut funktionierendes Organis ationsmanagement im Unternehmen hätten vermieden werden bzw. leichter erkannt werden können. Während Leistungsvergleiche für Produkte, Funktionen und Prozesse im Rahmen von Benchmarkstudien umfassend hinsichtlich der Leistungsunterschiede durchgeführt werden, wird der Leistungsvergleich von Organisationsstrukturen stark vernachlässigt. Dieses Defizit verwundert insofern, da sich die Anforderungen an die Koordinations- und Anpassungsproblematik im Rahmen des Organisationsmanagements schon seit langem als notwendig herausgestellt haben.

Die Frage nach den Faktoren, Merkmalen und Bedingungen, die für die organisatorische Gestaltung von Unternehmen ausschlaggebend sind und die Analyse ihrer Wirkung und Beeinflussbarkeit, stellen zentrale Probleme der Unternehmenspraxis dar. Benötigt werden Hilfsmittel, die eine Beurteilung zulassen, ob eine aktuelle Organisationsstruktur zeitgemäß und wettbewerbsfähig ist. Es gilt, vergleichbar mit Gedanken zur Produktverbesserung und Teil I Ausgangsüberlegungen für den organisatorischen Leistungsvergleich zur Produktinnovation, erkannte Fehler zu beseitigen und, wenn nötig, eine neue Organisationsstruktur zum richtigen Zeitpunkt einzuführen. Die Organisationsforschung als anwendungsorientierte Disziplin hat die Aufgabe, für diese Problemfelder der Praxis Konzepte und Instrumente zu entwickeln, die ihren Ursprung in theoretischen Überlegungen haben.

Diese Arbeit soll einen konstruktiven Entwicklungsbeitrag zur Beurteilung und Auswahl
von Organisationsalternativen leisten, indem ein Gestaltungsrahmen aufgebaut wird, der einen Leistungsvergleich zwischen alternativen Organisationsstrukturen ermöglicht.

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Für die wissenschaftliche Seite des Lebens: www.wiku-verlag.de und für die musikalische Seite des Lebens: Suzie Kerstgens und die Band KLEE www.kleemusik.de, www.klee-ralley.de  


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