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94 Seiten, ISBN 3-936749-51-5, Preis: 23,95 €.

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Zahlreiche Befunde zeigen eine gestörte Funktion und Struktur des ACC bei Patienten mit Schizophrenie, so daß in aktuellen pathophysiologischen Modellen zur Pathogenese der Schizophrenie der cingulären Funktionsstörung eine wesentliche Rolle zugemessen wird. Unabhängig davon gibt es seit Jahren Befunde, die eine verminderte Amplitude des akustisch evozierten N1-Potentials bei Patienten mit Schizophrenie belegen und zwar insbesondere bei Paradigmen, die (selektive) Aufmerksamkeit erfordern.

Bisher wurden diese Befunde überwiegend einer gestörten Temporallappenfunktion zugeschrieben. Andererseits sprachen jedoch die Befunde der funktionellen Bildgebung und der intrakraniellen elektrophysiologischen Untersuchungen für eine besondere Bedeutung des ACC.

Die vorliegende Arbeit zeigt unter Verwendung eines auf dem Talairach-System basierten tomographischen Lokalisations-verfahrens erstmals die neuroanatomischen Grundlagen des „N1-Effektes“, und zwar eine Aktivitätszunahme im anterioren cingulären Cortex bei einem aufmerksamkeitsabhängigen Paradigma zusätzlich zur evozierten Aktivierung im akustischen Cortex. Darüber hinaus handelt es sich um die bisher erste elektrophysiologische Untersuchung, bei der eine cinguläre Funktionsstörung bei Patienten mit Schizophrenie gezeigt werden konnte.

Schließlich zeigen die Ergebnisse in Ergänzung zu den bisherigen Arbeiten mittels funktioneller Bildgebung (fMRT, PET), die nur eine mäßige zeitliche Auflösung ermöglicht, daß eine cinguläre Dysfunktion bei Patienten mit Schizophrenie bereits zu einem relativ frühen Zeitpunkt der Informationsverarbeitung (100-140 ms poststimulus) vorhanden ist.