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178 Seiten, ISBN 3-936749-76-0, 29,95 € (Executive Format B5)

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Das Werk beschäftigt sich mit der Prognose der Entwicklung von anhaltenden psychischen Beeinträchtigungen nach dem Erlebnis lebensbedrohlicher Situationen. Das Thema der psychischen Schäden nach extremen Ereignissen, der Fachbegriff hierzu lautet Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), hat seit neuerer Zeit in der Öffentlichkeit eine starke Präsenz. Gravierende Ereignisse wie das Zugunglück in Eschede, der Absturz einer Concorde in Paris und der Anschlag in New York haben durch entsprechendes Medienecho die psychischen Folgen, die das Erlebnis dieser Situationen auf die Opfer haben kann, auch in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Was bislang in deutschsprachigem Raum ausstand, war die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser Thematik. In der Arbeit wurde die Auswirkung einer relativ häufig auftretenden lebensbedrohlichen Situation – der von Banküberfällen – auf die Psyche der Betroffenen untersucht.

An jedem Werktag kommt es in Deutschland zu rund drei Überfällen auf Geldinstitute. Die Konfrontation damit löst bei den davon Betroffenen, meist handelt es sich um Bankangestellte, teilweise anhaltende psychische Belastungen aus. In der Untersuchung wurden 170, mit einem Überfall konfrontierte Bankangestellte mit Hilfe eines standardisierten Instrumentes befragt. Obwohl die Tat teilweise länger als zwei Jahre zurücklag, waren rund 13% der Opfer noch stark belastet. Bei der Mehrheit der Befragten ließ sich eine spezifische Symptomatik identifizieren. Letztlich wurden Faktoren ermittelt, die anhaltende Beeinträchtigungen determinierten. Auf dieser Basis wurde ein einfach zu handhabendes Screening-Verfahren entwickelt, mit dem sich bereits in einem frühen Stadium nach dem Überfall prognostizieren lässt, ob Betroffene eine anhaltende psychische Beeinträchtigung entwickeln werden.

Der Bedarf an qualifizierter Betreuung von Menschen nach extremen Situationen wächst. Viele Psychologen und Therapeuten agieren in diesem Bereich. Eine Nachfrage nach entsprechender Fachliteratur ist somit gegeben. Diese Arbeit hat zudem den Vorteil, das hier eine deutschsprachige Stichprobe untersucht wurde. Die meisten Publikationen zu diesem Thema kommen zur Zeit noch aus anglo-amerikanischen Raum und sind dementsprechend auf westeuropäische Gesellschaften nicht direkt übertragbar.